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Schon einmal von seinen Auftraggebern verraten, lässt sich der ehemalige Elitescharfschütze Bob Lee Swagger, genannt Shooter, fatalerweise ein zweites Mal auf eine geheime Mission ein. Er soll ein geplantes Attentat auf den US-Präsidenten vereiteln. Doch der überlebt und Shooter steht stattdessen im Visier des FBI. Um seine Unschuld und den Komplott gegen ihn zu beweisen, begibt er sich auf die Suche nach den wahren Tätern.
Kritik: Jäger oder Gejagter, Freund oder Feind, diese Fragen stellt Regisseur Antoine Fuqua mit seinem stilsicheren, im Siebzigerjahre-Stil gedrehten Politthriller nicht zum ersten Mal. Gekonnt changiert die Handlung um seinen nationstreuen Einzelkämpfer zwischen Spannung und Tiefgang und erweist sich schon allein deshalb als sicherer Tipp für actionreiche Spannungsware. Der Plott allerdings ist allzu gewöhnlich. Bereits in früheren Meisterwerken wie "Training Day" spielte ein vertrauensseliger Held an der Seite eines korrupten Bullen und wird vom Jäger zum Gejagten. Shooter, hier überzeugend, aber mit jeder beliebigen Hollywood-Ikone austauschbar, von Mark Wahlberg dargestellt, mimt weniger den vertrauensseligen als den argwöhnischen Helden. Umso überraschender, dass gerade er, der nichts und niemandem traut, ein zweites Mal übers Ohr gehauen wird. Zum Trost für "Marky Mark": selbst Brad Pitt oder Bruce Willis hätten daran nichts geändert...
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