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Unterlegt mit visuell beeindruckenden, noch nie dagewesenen Bildern, präsentiert Schauspieler Leonardo DiCaprio mit Hilfe einer Vielzahl renommierter Wissenschaftler und anerkannter Personen der Zeitgeschichte einen emotionsgeladenen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der allgegenwärtigen Gefährdung, die durch den unbedachten und vorsätzlichen Raubbau an unserem Planeten entsteht. Steht uns die Apokalypse kurz bevor?
Kritik: US-Präsidentschaftskandidat Al Gore hatte es vorgemacht und viele weitere Stars machen es ihm nach. So ereicht uns nun schon die mittlerweile zweite „Blockbuster-Dokumentation“ mit dem Thema Mensch und Natur und die negativen Auswirkungen des Wechselspiels dieser beiden einander bedingenden Faktoren. Dieses Mal begrüßt uns Schauspieler und Superstar Leonardo DiCaprio und gibt mit Hilfe einer Vielzahl renommierter Wissenschaftler eine Lehrstunde in Ursache und Wirkung der Globalisierung für Mensch und Natur. Im Gegensatz zur Dokumentation des ehemaligen Präsidentschaftskandidaten geschieht dies zwar mit weniger Fokus auf die eigene Person, dennoch gibt es selbstverständlich einige Parallelen zur „Unbequemen Wahrheit“. Beide Produktionen scheinen stark auf den US-Amerikanischen Markt zugeschnitten. Ob sich durch diese Dokumentation für den Durchschnittseuropäer, der mit dieser Thematik von Natur aus näher betraut ist, noch neue Erkenntnisse auftun, wage ich zu bezweifeln. Aber aufgrund der schönen Bilder, der emotionalen Umsetzung und der bereits erwähnten, für eine US-Produktionen ungewöhnlich hohen und fundierten Informationsdichte lohnt sich „11th Hour - 5 vor 12“ auf jeden Fall. Erst recht für alle, die sich mal wieder für das Thema Klima- und Umweltschutz sensibilisieren wollen, dass ja leider allzu gerne in Vergessenheit gerät.
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