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Inhalt:
Robert Ford ist von frühester Jugend an ein glühender Verehrer seines Idols Jesse James. Mit 18 Jahren begibt er sich in den Dunstkreis des Outlaws, um mit dessen Bande auf ruhmreichen Beutezug zu gehen. Doch seine Rechnung geht nicht auf. Jesse nimmt das Greenhorn einfach nicht ernst. So um sein Leben als Star gebracht, beschließt Robert einen anderen Pfad des Ruhmes einzuschlagen: Er will derjenige sein, der Jesse James zur Strecke bringt!
Kritik: Regisseur Andrew Dominik erzählt die Geschichte um das Ableben des Jesse James in epischen Bildern, in denen intensive Farben nur Gastauftritte haben. Es gelingt dem Film durchgehend die Melancholie und die Depressionen des Jesse James in Bild und Ton wiederzugeben. Dessen Heldenstatus gerät mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr unter Beschuss. Dem Zuschauer drängt sich am Ende gar die Frage auf, ob nicht sogar Jesse James der Feigling ist, der sich seinem Mörder offensichtlich ausliefert, weil er es nicht fertig bringt, Selbstmord zu begehen. Fazit: Eine allseits bekannte Geschichte, erzählt aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel. Hier hat das funktioniert! [cp]