Schauspieler:
,
,
Inhalt:
Das Traum- und Kaiserpaar Lissi und Franz führt eine märchenhaft harmonische Ehe auf Schloss Schöngrün. Sie haben alles, was man zum Leben eigentlich nicht braucht, im Überfluss. Doch eines Tages wird die schöne Lissi entführt. Eine Welt bricht zusammen für den armen Franz! Gemeinsam mit seinem treuen Feldmarschall macht er sich auf, seinen Augenstern aus den Händen der fiesen Fieslinge zu befreien. Derweil durchlebt Lissi ein Martyrium, das seinesgleichen sucht.
Kritik: Bully Herbig ist mittlerweile eine feste Größe im deutschen Film. Und so weckte sein mittlerweile dritter Kinofilm vor allem hohe Erwartungen an den Kinokassen.
Ebenso wie seine Vorgänger orientieren sich Grundthema und Humor des Films am bewährten Fernsehvorbild der Bullyparade. Neu hierbei ist freilich die Art der Umsetzung. Denn Lissi ist ein Trickfilm. Die bekannten Protagonisten – Bully Herbig selbst, Christian Tramitz und Rick Kavanian – scheinen gewissermaßen durch die animierten Figuren hindurch und blödeln sich als Chauvi-Kaiser-Franz, grenzdebile Lissi oder suizid-gefährdeter Hippie-König Ludwig durch den Film. Die Machart braucht sich hierbei vor der amerikanischen Konkurrenz nicht zu verstecken, obwohl sicherlich stellenweise dramaturgische Schwächen zu entdecken wären. Unterm Strich jedoch bleiben vor allem gute Unterhaltung und lautes Gelächter. [ts]