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Wer in der Londoner Unterwelt mitmischen will, muss sich gut stellen mit Lenny Cole. Lenny plant einen letzten großen Coup mit dem Russen Omovich. Er ahnt nicht, dass dessen Buchhalterin ihm zwei Ganoven auf den Hals gehetzt hat. Das Chaos scheint perfekt, als auch noch Lennys tot geglaubter Stiefsohn wieder auftaucht.
Kritik: Guy Ritchie, seines Zeichens Spezialist für abgründige englische Actionkomödien und Ex-Mann von Madonna, liefert mit "Rock'n'Rolla" ein Meisterwerk ab, das ganz in der Tradition seines Kulthits "Bube, Dame, König, grAs" steht. Im Zentrum der vertrackten Handlung befindet sich Unterweltkönig Lenny Cole, auf vorzügliche Weise verkörpert von Tom Wilkinson, dessen Glückssträhne abrupt abreisst, nachdem er sich ausgerechnet das "Glücksbild" des russischen Milliardärs Omovich ausleiht. Die sich anschließenden Verwirrungen um Coles tot geglaubten Stiefsohn, Omovichs gerissener Assistentin sowie zwei abgehalfterten Ganoven kostet der Film - teils dem Titel angemessen schnell und draufgängerisch, teils auch in Zeitlupe - genüsslich aus und so zementiert sich Ritchies Ruf als "englischer Tarantino". [ts]