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London 1944. Fünf junge Frauen. Ihre Mission: Einen britischen Geheimagenten aus den Händen der Nazis zu befreien - bevor er unter Folter strenggeheime Details über die geplante Landung der Alliierten in der Normandie preisgeben kann. Unter Lebensgefahr gelingt es den Widerstandskämpferinnen, den Briten zu befreien, doch in letzter Sekunde wird ihre Flucht vereitelt.
Kritik: „Wenn die Gestapo euch festnimmt, müsst ihr (die Folter) 48 Stunden durchhalten, ohne etwas zu verraten...“ Mit dieser klaren Anweisung des Leiters der sogenannten Mission „Phoenix“ wird den jungen Agentinnen - und auch dem Zuschauer - erst klar, was ihr Einsatz wirklich bedeutet: Ein Einsatz mit dem Leben. Wie würden wir entscheiden? Eine Frage, die heute unvorstellbar scheint, sie zu beantworten. Und dennoch stellt sie sich als Schlüsselfrage des spannenden - alles andere als pathetischen - Agententhrillers von Jean-Paul Salomé. Basierend auf wahren Begebenheiten will der Regisseur all die Widerstandskämpferinnen, die den Nazis die Stirn boten und die in Frankreich lange totgeschwiegen wurden (im Französischen heißt der Film "Les Femmes de L’ Ombre" (Schattenfrauen)) wieder in Erinnerung rufen. Die persönlichen Schicksale, das heißt, warum es verschiedenste Frauen wie Louise (Sophie Marceau), Suzie (Marie Gillain) oder Jeanne (Julie Dépardieu) in den Untergrund trieb, skizziert er dabei nur schemenhaft. Im Vordergrund stehen die ausgeprägten Charaktere und ihr Zusammenspiel in einem von Korruption und Verrat durchdrungenen Spionageakt - von dem die Eine oder Andere gerne auch wieder abgesprungen wäre. Schwächen, die die "Heldinnen" ebenso zeigen wie Mut und Entschlossenheit, sind die Stärken des Films. Glaubt man ihm, so scheint Frankreich das Ende der deutschen Besatzung sogar diesen Frauen zu verdanken zu haben. Kurzum, zumindest eines ist wahr: für viele Kämpferinnen der "Résistance" erübrigte sich diese Frage - für sie gab es kein Leben danach!
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