Schauspieler:
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Inhalt:
Allein ein ganz normaler Teenager zu sein ist schon anstrengend. Wenn man zudem auch noch ein geheimes Doppelleben führen und deshalb Schule, Freunde und Musikkarriere unter einen Hut bringen muss… Puh. Kurzerhand beschließt Mileys Vater, seiner Tochter eine kleine Auszeit in ihrer Heimat Tennessee zu verschaffen. Nach anfänglichem Protest ergreift sie ihre Chance und findet dort nicht nur sich selbst, sondern auch die Liebe.
Kritik: Zu meiner Zeit litten die Mädchen mit Scarlett O’Hara (
Vom Winde verweht), träumten von verbotener Liebe mit Richard Chamberlain (Dornenvögel) und ließen sich jedes Jahr zu Weihnachten vom Prinzen aus dem Kultmärchen „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ retten. Ging es um die harte Realität, so bangte man mit den jungen Tänzern aus „Fame“. Die hatten es allerdings im Vergleich zur kometenhaften Karriere von Miley Cyrus alias Miley Stewart alias Hannah Montana, ganz schön schwer. Mit durchschnittlichem Talent singt und tanzt sich das typische Disney-Produkt - zunächst in der TV-Serie „Hannah Montana“ und nun im gleichnamigen Film von Peter Chelsom - in die Kinderzimmer dieser Welt. Und sieht dabei noch nicht mal besonders gut aus. Das eigentliche Geheimnis ihres Erfolgs: Ob Farmerstochter oder Popstar, Miley Cyrus verkörpert das nette Mädchen von Nebenan, das auf der Suche nach ihrer Identität im Film sogar ihre Doppelrolle ablegt und als Belohnung die Liebe des bodenständigen Cowboys Travis bekommt. Themen, die die Welt nicht bewegen, aber die Teens und Träume, die heute scheinbar erreichbarer sind als damals.
Fazit: Ein Muss für Fans. [net]