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Nach dem Rauswurf aus seiner erfolgreichen Modesendung im österreichischen Fernsehen, geht der schwule Moderator Brüno nach Los Angeles, um dort groß rauszukommen. In einer Mischung aus Komödie und Dokumentarfilm führt er bei seinem Versuch bekannt zu werden sein Publikum vor, egal ob Promi oder Normalo.
Kritik: Ich liebe britische Komödien, die Bissigkeit, das Satirische, die Wortspiele, den schwarzen Humor! Der Brite Sacha Baron Cohen hat eine andere Art von Komik entwickelt. Verkleidet geht er auf Promis oder normale Menschen zu, die er mit der Doppelbödigkeit der englischen Sprache verwirrt, um mit seiner Form des Witzes die Doppelmoral unserer Gesellschaft zu entlarven. Auch hier, als schwuler Moderator Brüno, der sich nach seinem Rauswurf aus einer erfolgreichen Modesendung entschließt, in Los Angeles der nächste "österreichische Superstar nach Adolf Hitler" zu werden, agiert er in gewohnter Cohen-Manier. Man kann sie mögen, ich mag sie nicht. Trotz einiger wirklich lustiger Szenen im Film ist mir die offensichtliche Inszenierung und das sich ständig wiederholende Schema der Provokationen im Film zu viel. [eq]