Inhalt:
Die kleine Coraline zieht mit ihren Eltern in ein Apartment eines alten, schäbigen Hauses. Mitten auf dem platten Lande gibt es hier aber außer durchgeknallten Nachbarn und dem schüchternen Wybie für das abenteuerlustige Mädchen nichts zu holen. Wie gut, dass Coraline eines Tages eine Geheimtür entdeckt, die in eine Parallelwelt führt! Hier sind alle Menschen Puppen und alles scheint perfekt. Fast zu spät bemerkt Coraline, dass sie das Opfer eines perfide angelegten Täuschungsmanövers der Puppenmutter ist...
Kritik: Was als harmloses kleines Abenteuer beginnt, mündet (zumindest für die Hauptzielgruppe) in einen handfesten Horrorthriller. Wessen Nachwuchs also eher zart besaitet ist, sollte den Film erstmal alleine Probe sehen. Und es wird sich lohnen! Die Geschichte ist wunderschön, gut durchdacht und wird dabei noch durch allerlei phantastische Elemente aufgewertet. Ein modernes Märchen, das durch die computeroptimierte Stop-Motion-Technik Leben eingehaucht bekommt. Fazit: Dieses Fantasy-Abenteuer bietet mehr, als man vielleicht vermutet hätte und ist allemal gut genug, um es in den erlesenen Kreis meiner Redaktionstipps zu schaffen.
[cp]