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Inhalt:
Bei einer sinnlosen Raserei am Hafen überfahren die Freunde Sylvain und Vigo einen ahnungslosen Fußgänger. In den Schock mischt sich Verwirrung, als sie zwei Millionen Euro bei ihrem Opfer finden. Die beiden treffen eine folgenschwere Entscheidung... Polizistin Lucie Hennebelle ermittelt im Mordfall eines getöteten Mädchens. Offenbar war dem Verbrechen zuvor eine gescheiterte Lösegeldübergabe vorausgegangen. Als ein zweites Mädchen entführt wird, erhärtet sich der Verdacht, dass es sich um einen Ritualmörder handeln muss.
Kritik: Regisseur Alfred Lot spinnt seinen Psychothriller rund um seine Hauptfigur, Polizistin Lucie Hennebelle, die sich durch die Wirren zweier Handlungsstränge schlagen muss. Der Zuschauer lernt Lucie dabei sehr genau kennen, inklusive ihrer Sehnsüchte unter der warmen Dusche. Dieser starke Fokus auf die Hauptperson verleiht dem Film eine ungemein persönliche Note. An der wohltuenden Unaufgeregtheit der Darsteller und der Story kann man erkennen, dass Hollywood nicht nur geographisch weit entfernt ist. Dieser Thriller steht seinem großen Bruder „Das Schweigen der Lämmer“ in nichts nach und zeigt, dass man nicht übertreiben muss, um erstklassig zu sein. [cp]