Schauspieler:
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Inhalt:
Eine Gruppe jüdisch-amerikanischer Soldaten, die Inglourious Basterds, kämpfen in Frankreich der 40er Jahre als Spezialeinheit mit ihren eigenen Methoden gegen die Nazis. Als sie erfahren, dass in einem kleinen Pariser Kino eine Filmpremiere stattfindet, bei der die gesamte deutsche Führungsriege anwesend sein soll, planen sie einen Anschlag. Doch auch die französisch-jüdische Betreiberin des Kinos plant eine Racheaktion, um die Mörder ihrer Familie zu töten.
Kritik: Quentin Tarantino! Muss man dazu noch mehr sagen? „Inglourious Basterds“ trägt ganz seine Handschrift. Fliegende Blutstropfen in Zeitlupe, zerschmetterte Körper, aufgeschlitzte Haut, aber doch nie zu stumpf als Splatterfilm abdriftend, sondern immer die Kunst dabei im Auge behaltend. Die Dialoge sind zwar wieder bis zum Exzess überdehnt, aber größtenteils natürlich brillant. Wie immer gibt es auch viele Anspielungen auf andere Filme, die geschickt eingebaut werden. Tarantino hat den Mut bewiesen, die Geschichte komplett zu ignorieren, was es so bislang in noch keinem Film gab. Auch bei der Wahl der Schauspieler hatte er ein glückliches Händchen. Brad Pitt als Halbindianer und Anführer der Basterds wird nur leider durch den Oberlippenbart etwas entstellt. Die wirklich hervorragende Leistung bringt aber Christoph Walz, der den fiesen SS-Standartenführer Hans Landa exzellent spielt und dafür, unter anderem mit einen Golden Globe, verdient ausgezeichnet wurde und jetzt auch für einen Oscar nominiert ist.
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