Schauspieler:
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Inhalt:
Kate, die älteste Tochter von Sara und Brian, hat Leukämie. Der behandelnde Arzt gibt den verzweifelnden Eltern den Tipp, durch künstliche Befruchtung noch ein Kind zu zeugen, um Kates Leben durch die Spende von Blut, Zellen und Rückenmark retten zu können. Doch als Anna mit elf Jahren auch noch eine Niere für ihre Schwester spenden soll, zieht sie vor Gericht, um Selbstbestimmung für ihren Körper einzuklagen.
Kritik: „Beim Leben meiner Schwester“ ist ein emotionaler Film, sehr gut und einfühlsam von allen Schauspielern umgesetzt. Cameron Diaz zeigt in der Rolle der verzweifelten Mutter endlich mal wieder, dass sie nicht nur in leichten Komödien brillieren kann. Der Film nach der Romanvorlage von Jodi Picoult behandelt ein schwieriges Thema, das zum eigenen Nachdenken anregt. Was würde ich tun, wenn es meinem Kind so ginge? Oder was würde ich tun, wenn ich als genetisches Ersatzteillager geklont worden wäre? Der Überlebenswillen steckt in jedem von uns, aber wo kommen wir hin, wenn die, die es sich leisten können, beizeiten Klone heran ziehen, um sie bei bestimmten Krankheiten für sich auszuschlachten? Es ist garantiert kein Popkorn-Kino, aber, auch wenn das Ende total vom Buch abweicht, ein sehr sehenswerter und aufwühlender Film. Und dass das Thema nicht komplett Science Fiction ist, zeigt auch unsere Dokumentation „Mein Bruder als Lebensretter“. [eq]