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Inhalt:
Noch heute ist sie der Inbegriff von Stil und Eleganz, von Erfolg, Zeitlosigkeit und Freiheit. Als Gabrielle Chanel als Kind mit ihrer Schwester in einem französischen Heim aufwächst, ahnt noch niemand, dass dieses kleine Waisenmädchen eines Tages die wohl einflussreichste Modeschöpferin aller Zeiten werden würde. Eine Rebellin, die mit den Regeln ihrer Zeit bricht und damit Geschichte schreibt. Die Geschichte der Coco Chanel.
Kritik: Sie kann sogar richtig streng gucken, diese Audrey Tautou, die in "
Die fabelhafte Welt der Amélie" alle Welt mit ihrem Unschuldsblick verzauberte. Und das tut sie mehr als einmal in ihrer Rolle als Coco Chanel, die sie mit einer Mischung aus Ehrgeiz, Starrköpfigkeit und Zerbrechlichkeit brillant verkörpert. Also den Eigenschaften, die Gabrielle Chanel (1883 - 1971) allen gesellschaftlichen Barrieren zum Trotz von einer mittellosen Halbwaisen zu einer unabhängigen Frau und Mode-Ikone machten. Ein märchenhafter Stoff, wie geschaffen für Verfilmungen, wie sie in letzter Zeit ebenfalls in Mode sind (z. Bsp. Hilde, Edith Piaf: La Vie en Rose). Regisseurin Anne Fontaine verzichtet aber auf die Darstellung von Glamour und Skandalgeschichten. Sie beschränkt sich auf die ersten 28 Jahre, in denen Coco Chanel erst ihre Leidenschaft sowohl für die Mode als auch für die Liebe entdeckt und zeichnet dank der fabelhaften Audrey Tautou das Bild einer starken Persönlichkeit, die inmitten des verschwenderischen Prunks der Belle Époque ihren Idealen treu bleibt - schlicht und einfach und schön. [net]