Schauspieler:
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Inhalt:
Harvey Milk zieht Anfang der 70er mit seinem Freund nach San Francisco ins Schwulenviertel Castro. Die dortigen Repressionen bewegen Harvey dazu, die Menschen zu organisieren. Sein Einfluss wächst, und er schafft es nach etlichen Fehlversuchen dank seiner Beharrlichkeit und einer inzwischen großen Schwulenbewegung, in den Stadtrat gewählt zu werden. Doch zu der neuen Macht gesellen sich zwangsläufig auch Kompromisse, Gefälligkeiten, Korruption. Zudem zieht ein mächtiger Senator in den Kampf gegen die Schwulengemeinde – er will mit einer landesweiten Kampagne Diskriminierungsgesetze durchsetzen.
Kritik:„Vierzig Jahre und ich habe noch nichts erreicht, worauf ich stolz sein könnte“, so zeigt Regisseur Gus van Sant zu Beginn Harvey Milk. Der unbändige Mut und der feste Glaube an das Gute im Menschen lassen den Protagonisten im Laufe der Geschichte zu einem überzeugten und überzeugenden Pionier der Schwulenszene in San Francisco reifen. Van Sant streut auf dem Weg dahin zum einen immer wieder Originalaufnahmen der dort wachsenden Schwulenbewegung ein, zudem stützt er sich inhaltlich vor allem auf Recherchen des Oscar-honorierten Dokumentarfilms von Rob Epstein, dem eine Tonbandaufnahme des echten Harvey Milk vorlag. Aus dieser Dichte erwächst ein höchst sehenswertes Zeitdokument, bei dem van Sant („
Forrester – Gefunden!“, „Good Will Hunting“) einmal mehr sein Gespür für die feinen Töne des Lebens demonstriert.
[ph]