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Zwei in unterschiedlichen Zeiten lebende Frauen sind von der französischen Küche fasziniert. Die Diplomatengattin und spätere amerikanische Koch-Ikone Julia Child entdeckt bei einem Europaaufenthalt ihre Leidenschaft für das Kochen. In Paris belegt sie einen Kurs für Profiköche und schreibt ein berühmtes Kochbuch. 50 Jahre später entschließt sich Julie aus einem großen Lebensfrust heraus die Gerichte nachzukochen und in einem Blog darüber zu berichten.
Kritik: Basierend auf den Memoiren von Julia Child und dem Buch von Julie Powells verknüpft Nora Ephron in ihrem neusten Film das Leben zweier Frauen, die die Liebe zur französischen Küche teilen. Auf den ersten Blick ist es nervig, wie
Meryl Streep durch den Film tänzelt, mit teils überschnappender Stimme redet und eine aufdringliche, furchtbare, gute Laune verbreiten möchte. Macht man sich aber die Mühe, einige TV-Ausschnitte der echten Julia Child anzuschauen, erfasst man die Brillanz, mit der sie mal wieder eine Rolle spielt. Und auch die Person der hervorragenden Köchin selbst wird einem sofort viel sympathischer. Ein hervorragender Film, der einen für kurze Zeit alle Diätgedanken vergessen lässt und Lust auf lecker Essen macht. [
eq]