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Inhalt:
Gemeinsam mit seinem besten Freund Steve besucht der 16-jährige Darren den "Mitternachtszirkus". Dort trifft er auf den Spinnenbeschwörer Larten Crepsley, durch den sich sein Leben schlagartig ändern soll. Crepsley verwandelt ihn nämlich in einen Halbvampir und nimmt ihn mit in das Lager des „Cirque Du Freak“. Nur allmählich freundet sich Darren mit seinem neuen Leben und den seltsamen Lagerinsassen an, bis ein neues Unheil droht: ein 200 Jahre alter Waffenstillstand mit rivalisierenden Vampiren scheint zu zerbrechen und auf der Gegnerseite steht ausgerechnet Steve.
Kritik: Vampire sind in, Fantasy-Filme ebenfalls und um so jünger der Held, umso größer die (weibliche) Fangemeinde. Für den durchaus unterhaltsamen Teenvampir-Fantasyfilm "Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire" waren die Voraussetzungen für einen weiteren Megahit à la "Twilight" demnach perfekt: die populäre zwölfteilige Buchreihe von Darren Shan als Drehbuchvorlage,
Paul Weitz (
About a Boy;
American Pie) als Regisseur und eine Schauspielcrew, die sogar "
Harry Potter" erblassen lässt. Dennoch floppte der Film in den USA. Möglicherweise deswegen, weil (zu) offensichtlich im Hinblick auf geplante Fortsetzungen inszeniert wurde. Der Vorhang fällt, als es erst richtig spannend wird und viele spannende Charaktere werden zu kurz eingeführt. Einzig
John C. Reilly darf in seiner Rolle als Spinnendresseur und Gutmensch-Vampir ausgiebig brillieren, was wiederum Newcomer Chris Massoglia in den Schatten stellt. Dessen Darstellung als Darren erscheint ohnehin noch zu farblos für einen ruhmreichen Leinwandhelden. Aber was nicht ist, kann ja noch werden - in der Fortsetzung, die (hoffentlich) folgt. [net]