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Inhalt:
Endlich hat Südafrika einen schwarzen Präsidenten, Nelson Mandela, aber das Land ist nach der Apartheid von einer nationalen Einheit noch Lichtjahre entfernt. Um die Lage zu entschärfen, beschließt das Staatsoberhaupt, dass die südafrikanische Rugby-Nationalmannschaft die in der Heimat anstehende WM gewinnen soll. Aber es ist nicht leicht, die trotzenden Weißen, allen voran den Star des Teams, Francois Pienaar, zur Kooperation zu bewegen.
Kritik: Invictus bedeutet „Der Unbesiegte“ und steht im Film nicht etwa für die südafrikanische Rugbymannschaft, sondern für den Präsidenten, Nelson Mandela. Der hat sich nach 27 Jahren Haft vorgenommen, die schwarze Bevölkerung mit der weißen Minderheit im Lande zu versöhnen. Hierbei erlebt man den Staatsmann, wunderbar in Szene gesetzt von Morgan Freeman, als Philosophen, dessen schärfstes Schwert die Vergebung ist. Kein Wunder also, dass das Werk ordentlich das Herz rührt. Etwas weniger Weichspüler hätte dem Film sicher gut getan - der Sprengstoff, den das Thema Versöhnung birgt, wurde offenbar anderswo verballert.
[cp]