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Lisbeth Salanders ehemaliger Vormund, Nils Bjurman, wird erschossen in seiner Wohnung aufgefunden. Die Tatwaffe trägt ihre Fingerabdrücke und schon bald sind Polizei und Yellow Press hinter ihr her. Lisbeth taucht unter und beginnt mithilfe ihrer Hackerkünste zu recherchieren. Unterstützt wird sie von Mikael Blomkvist, der wohl einzige Mensch, der an Lisbeths Unschuld glaubt. Ihre Ermittlungen führen sie in die Tiefen eines russischen Menschenhändlerrings mit Verbindungen in allerhöchste Kreise.
Kritik: Spannung pur – das erwartet den Zuschauer beim zweiten Teil der verfilmten „Millennium-Trilogie“. Regisseur
Daniel Alfredson ist deutlich dichter an der Romanvorlage dran, als sein Vorgänger. Und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen! Die Story spinnt sich rund um das Leben des Hacker-Punks Lisbeth Salander – von einer überragenden
Noomi Rapace in Szene gesetzt - das dem sprichwörtlichen Ritt auf der Rasierklinge gleicht. Andere Charaktere müssen hierfür an Tiefe sparen, also gut, wenn man schon "Verblendung" gesehen hat. Wenn man alle Handlungsstränge und die damit verbundenen Zusammenhänge verstehen will, gilt es, am Ball zu bleiben. Wer hier aussteigt hat es schwer, den Faden wieder zu finden. Fazit: Teil drei kann nicht viel besser werden!
[cp]