Schauspieler:
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Inhalt:
1945: Ein Foto fasziniert die kriegsmüde amerikanische Öffentlichkeit: Sechs Soldaten hissen die US-Fahne auf einer kleinen Insel vor Japan. Die Fahnenhisser werden nach Hause geschickt, um sich als Helden feiern zu lassen und Kriegsanleihen verkaufen, mit denen der Krieg finanziert werden soll. Sie spielen ihre Rolle in der PR-Maschinerie perfekt, doch innerlich empfinden sie anders. Sie spüren, dass ein Teil ihrer Seele auf dem schwarzen Sand von Iwo Jima zurückgeblieben ist, zusammen mit ihren gefallenen Freunden und Kameraden.
Kritik: Clint Eastwoods bestürzendes, in zwei Filme aufgeteiltes Kriegsdrama, das den Kampf um japanische Insel Iwo Jima aus den beiden sich gegenüberstehenden Perspektiven schildert. Während Eastwood sich in "Flags of Our Fathers" - ebenso drastisch wie kritisch - mit amerikanischer Heldenverehrung und Propaganda auseinandersetzt, bietet "
Letters from Iwo Jima" die japanische Sicht auf die legendäre Schlacht, bei der rund 20.000 Soldaten ihr Leben lassen mussten. Mit diesen Zwillingsfilmen gelang Clint Eastwood einmal mehr ein cineastischer Geniestreich.