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Die Studentin Franzi zieht im Herbst 1989 mit nicht viel mehr als ihrem Rucksack nach Berlin. Von ihrer Altbauwohnung direkt am Grenzübergang kann sie in den Osten schauen und entdeckt auf der anderen Seite der Mauer Sascha. Er ist Grenzsoldat wider Willen. Um einen Studienplatz in Medizin zu bekommen, hat er sich für drei Jahre zur Volksarmee verpflichten müssen. Franzi und Sascha verlieben sich und arrangieren heimliche Treffen. Doch Liebe in Mauerzeiten wird beobachtet - und zwar auf beiden Seiten der Mauer.
Kritik: Ost-West-Komödien-Spezialist Peter Timm hat 20 Jahre nach dem Mauerfall erneut einen ironischen Nachruf auf die „gute“ alte Zeit gedreht. Diesmal mehr gefühl- als humorvoll, dreht sich die unpolitische Liebesgeschichte um Zwei, die sich wenige Tage vor dem Fall über die Mauer in Berlin hinweg verlieben. Leider wirkt das Spiel des „Verliebt in Berlin“- Stars Felicitas Woll als Franzi etwas zu steif. Dem vermag auch Maxim Mehmet als verknallter DDR-Grenzsoldat nicht viel entgegenzusetzen. Unecht ist übrigens auch die Mauer, die in Halle nachgebaut wurde, weil es sie in Berlin nicht mehr gibt. Vielleicht wirken deshalb auch die Komparsen, die sich während der friedlichen Revolution (in Halle) glücklich in die Arme fallen so deplaziert. Anders als die beiden Liebenden, deren „Happy End“ für frohe 20 Jahre deutsche Einheit und grenzenlose Liebe steht. [net]