Schauspieler:
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Inhalt:
Deutschland, 1989: Die Mauer fällt, die Menschen jubeln, David Hasselhoff singt am Brandenburger Tor und ganz Berlin ist eine einzige Party. Nur Veit ist nicht nach Feiern zu Mute. Er hat ein klares Ziel: Er will seinen Vater finden... Als Veit zwölf Jahre alt war, floh sein Vater in den Westen und ließ ihn mit seiner Mutter in der DDR zurück. Einziges Lebenszeichen des Vaters ist seither die jährliche Geburtstagskarte aus San Francisco. Und genau dorthin will Veit jetzt mit seinem besten Kumpel Tom, der dem Sozialismus nur zu gern den Rücken kehrt und Veit bei dem Abenteuer zur Seite steht.
Kritik: Die charmante Komödie von Ex-Werbefilmer Markus Goller ist nicht nur sein erstes großes Spielfilmprojekt, sondern basiert zudem auf einer wahren Geschichte seines Produzenten Tom Zickler (Barfuss, Keinohrhasen, Zweiohrküken). Die DDR und der Mauerfall sind hier allerdings nur die Aufhänger des Films. Im Zentrum steht die Freundschaft der beiden ostdeutschen Jungs Tom und Veit, erfrischend gespielt von Matthias Schweighöfer und Friedrich Mücke. Die Beiden reisen völlig unbedarft ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten und lernen nach und nach, die ihnen ähnliche Naivität der Amerikaner für sich zu nutzen. Etwa, wenn sie aus Geldmangel Stücke der „echten“ Mauer verticken. Mit perfekt pointiertem Dialogwitz und lustigen Anekdoten gelingt Goller ein spritziger Roadmovie, der das Thema „DDR“ erquickend anders beleuchtet als sonstige deutsche Produktionen. Frappierend und unerwartet kommt allerdings der Schluss, denn da spürt man sie wieder mit brutaler Wucht: die DDR!
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