Inhalt:
Der kleine Fisch Oscar, der in einer Wal-Waschstraße als Zungenbürster arbeitet, hat sein Leben als Nobody satt. Er möchte endlich da wohnen, wo die reichen Fische leben: in den Korallen am oberen Ende der Unterwasser-Stadt. Als Oscar zufällig Zeuge des tödlichen Unfalls von Hai Frank, Sohn des berüchtigten Mafia-Paten Don Lino, wird, nutzt er die Gelegenheit und lässt sich als Hai-Killer feiern. Oscar wird zum Star und kann mit Hilfe des sanftmütigen Hais Lenny das Geheimnis solange wahren, bis seine Freundin Angie von der rachsüchtigen Hai-Maifia gekidnappt wird.
Juryurteil der FBW: Inzwischen gelingt es Hollywood spielend, alles Menschliche in Fische und Unterwasserwelten zu übersetzten. Jeder Meeresbewohner, jede Koralle, jede Welle ist eine raffinierte Anspielung, und der durch die sich rasant entwickelnde digitale Technik ermöglichte visuelle Mehrwert wirkt überwältigend. Stars wie Will Smith, Robert De Niro leihen inzwischen den animierten Figuren in der Originalfassung nicht nur ihre Stimmen, sondern auch Gestik und Mimik. Da prangt dann plötzlich De Niros Muttermal unter dem Auge des Mafiapaten-Hais.
Die Computeranimation wird hier so perfekt eingesetzt, daß die gesamte Unterwasserwelt eine erstaunliche Geschmeidigkeit bekommt, und der Film ist so bis zum Rand mit Ideen gefüllt, so daß diese bis ins letzte Bild des Abspanns überschwappen und wohl auch erst beim mehrmaligen Sehen voll entschlüsselt werden können. Die Geschichte selbst ist trotz der vielen Anspielungen und Zitate nicht besonders aufregend. Was aber aus ihr gemacht wird und wie es dann rüberkommt, das ist bemerkenswert.