Inhalt:
Ein Oger namens Shrek muss eines Tages feststellen, dass sein Sumpf von Märchenfiguren bevölkert wird. Schuld daran ist der Herrscher des Landes, Lord Farquaad, der alle Fabelwesen vertrieben hat. Um sich seinen Sumpf zurückzuerobern geht Shrek einen Deal mit dem Lord ein. Er soll die schöne Prinzessin Fiona, die in einem Turm festsitzt der von einem Drachen bewacht wird, befreien, damit Farquaad diese heiraten kann. Auf seiner Mission wird Shrek ungewollt vom sprechenden Esel begleitet. Gemeinsam erleben sie verrückte Abenteuer, die die beiden noch mehr zusammenschweißen. Und am Ende trifft das unerwartete ein und alles kommt ganz anders.
Juryurteil der FBW: Im dunklen Sumpf eines Zeichentrick-Fantasylandes haust der grüne Oger, ein von allen Menschen gefürchtetes Wesen. Dieser Sumpfbewohner ist so häßlich, daß ihn alle anderen Geschöpfe meiden und er am liebsten alleine leben möchte. Doch dann dringt die Märchenrealität in seine Abgeschiedenheit: Der Herrscher des Landes läßt alle Fabelwesen in den Sumpf treiben, und der Oger findet in einem sprechenden Esel einen wahren Freund, der ihm sogar zu einer Prinzessin verhilft.
Dieser märchenhafte Stoff, in dem es von Zauberwesen und Drachen, Rittern und anderen Kreaturen aus ferner Zeit nur so wimmelt, dient als Anlaß für eine bunte Fülle von amüsanten Zitaten aus der Filmgeschichte und für zahlreiche Parodien auf neuere Produktionen, egal ob „König der Löwen“, „Tiger & Dragon“ oder „Robin Hood“. Mit viel Schwung werden die Fernsehwerbespots genauso auf die Schippe genommen wie die Welt der Popstars. In perfekter computeranimierter Technik entstehen Figuren, deren Mimik und Gestik beeindruckend lebensnah wirken.
Neben aller Komik aber hat der Film natürlich auch eine Botschaft: Es kommt auf die inneren Werte an, und man soll niemanden allein nach seinem Äußeren beurteilen. Auch Begriffe wie Freundschaft, Liebe und Menschenwürde werden hier geschickt in die ebenso unterhaltsame wie komische Geschichte vom Riesen und seinem getreuen Eselsfreund eingestreut. Obgleich dies nicht unbedingt neue und überraschende Aussagen sind, bietet „Shrek“ doch insgesamt so viele beachtliche technische und dramaturgisch gelungene Momente, daß der Ausschuß sich für die Vergabe des höchsten Prädikats entschied.
