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Der Oger Shrek und Prinzessin Fiona sind gerade aus den Flitterwochen zurückgekehrt, als sie eine Einladung an den Hof ihrer Eltern im Königreich "Far, Far Away" erhalten. Gemeinsam mit Shreks Freund Donkey machen sich die Verliebten auf den weiten Weg dorthin. Doch der König und die Königin sind von Fionas Aussehen und Shreks Manieren nicht begeistert. Eine durchtriebene Fee und ein verschlagener gestiefelter Kater sollen das Paar auseinander bringen...
Juryurteil der FBW: Der schon aus "Shrek 1" beliebte grüne Sumpfbewohner Shrek, inzwischen mit der von ihm befreiten Prinzessin Fiona verheiratet, reist mit seiner jungen Frau in das Land "Weit, weit weg", in dem sich unschwer die Traumwelt von Hollywood erkennen läßt, um den Schwiegereltern die Aufwartung zu machen. Der königliche Schwiegervater zeigt sich wenig entzückt von seinem Schwiegersohn, der alles andere ist als der erhoffte Prinz Charming, den die Märchenfee prophezeit hatte. Da muß rasch gehandelt und der Oger aus dem Sumpf beseitigt werden. Doch so schnell wird man Shrek und seinen Freund Esel, die unermüdliche Quasselstrippe, nicht los. Und wieder beginnt ein märchenhaft technisch und dramaturgisch perfekt inszeniertes, märchenhaft amüsantes und märchenhaft liebevoll animiertes Filmabenteuer.
"Shrek 2" ist ein wahres Feuerwerk an Gags, an Parodien auf Klassiker der Filmgeschichte aus alter und neuerer Zeit, auf Märchenfiguren, die hier einmal mehr zwar auf die Schippe genommen, aber gleichzeitig mit viel Zuwendung in die Handlung integriert werden. Dazu zählen die alles andere als sanfte oder gar edle "Gute Fee" genauso wie Pinocchio oder der Wolf aus "Rotkäppchen". Allen voran aber ist es der gestiefelte Kater, der in dieser Version ganz neue Dimensionen erhält und sich allemal mit Zorro messen kann. Was "Shrek 2" aber vor allem spielend und spielerisch schafft, ist eine Zielgruppe von 0 bis 100 in seinen Bann zu ziehen - und das war einer der vielen Gründe für den Bewertungsausschuß, diesem Kinospaß das höchste Prädikat zu verleihen.
