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Hotel Desire erzählt die Geschichte der alleinerziehenden Antonia. In den acht Jahren, die seit der Geburt ihres Sohnes vergangen sind, hat sie aufgehört neben den mütterlichen Pflichten auch ihren Rolle als Frau zu leben. Und wie es scheint, hat sie sich bereits mit ihrem farblosen Schicksal abgefunden. Traurig stellt sie fest, dass sie für Männer in ihrem Alter scheinbar unsichtbar geworden ist. Routiniert verrichtet sie an diesem unerträglich heißen Tag ihre Arbeit im Hotel Mira Mare. Es ist ein Tag wie jeder andere auch. Bis sich ihr Weg mit einem Gast kreuzt, der die Welt mit anderen Augen sieht…
Kritik: Die Idee war gewagt: Sergej Moya hatte vor, einen Film zu drehen, „der es sich zur unbedingten Aufgabe macht, Sexualität in ihrer Totalität als Ausdruck menschlicher Lebensfreude zu ikonisieren“. Moya wollte ganz bewusst dem Thema eine neue Wertigkeit und Selbstverständlichkeit geben. Der Versuch ist absolut gelungen. Hotel Desire schafft es, eine Brücke zu schlagen und die Vorstellung von Frauen und Männern von einem wunderbar erotischen Film perfekt zu vereinen. Fazit: Ein absolut paartauglicher Film, bei dem jeder auf seine Kosten kommt!