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Der kleine Felix ist ein sonderbares Kind, das am liebsten im Tigerkostüm herumläuft und außer Tieren keine Freunde hat. Eines Tages trifft er Sergeant Pepper, einen Hund, der ebenso einsam ist wie er. Pepper hat vor kurzem das Vermögen seines Herrchens geerbt und seitdem sind dessen habgierige Kinder hinter ihm her. Zusammen mit Felix’ Schwester Felicia versuchen die beiden den bösen Erbschleichern auf die Schliche zu kommen.
Juryurteil der FBW: Der Plot dieses liebevoll inszenierten Kinderfilms ist wohl bekannt: Hund erbt Haus, böse Erben gegen eine nette Familie. Sandra Nettelbeck hat nach originellen Elementen gesucht. Da gibt es den Erfinderhaushalt mit kauziger Küche und Schneemaschine und verblüffend gelungene Szenen des kleinen Felix beim Kindertherapeuten. Felix, sechs Jahre, ist eigentlich die Hauptperson. Er verkleidet sich gern, fühlt sich im Tigerkostüm stark – und findet in dem sprechenden Hund „Sergeant Pepper“ einen richtigen Freund. Die Tatsache, daß der kuschlige Hund zu Kindern sprechen kann, beziehungsweise, daß nur die ihn verstehen, bleibt im Film nicht lange eine Sensation, dazu macht er davon zuwenig Aufheben. So wird aus der Szene, als Felix seinen neuen Freund der Schwester vorstellt und die drei sich unterhalten, einfach ausgeblendet.
Im Bewertungsausschuß kontrovers diskutiert wurde, ob der Film nicht insgesamt zu sehr überfrachtet sei und zu viele Erzähllinien verfolge. Da gibt es die Kinderrealität, die Mutter (die plötzlich eine Einlage als Dirigentin gibt), den erfinderischen Vater und den bösen Vermieter, dann den Notar und die habgierigen Erben, bei denen Barbara Auer in einer Paraderolle dominiert.
Insgesamt aber rundet sich das Ganze zu einem Film, der innerhalb seines Genres bestehen kann – auch wenn die Beatles dann doch keinen Auftritt haben...