Albert Nobbs

Albert Nobbs

  • Großbritannien, Irland |
  • 2011 |
  • FSK 6 |
  • 109 Min.

Inhalt

Im Irland des späten 19. Jahrhunderts arbeitet der introvertierte Butler Albert Nobbs im Nobelhotel der sparsamen Mrs. Baker. Diese quartiert eines Tages den Maler Hubert Page in Nobbs' Dachkammer ein. Sehr zu dessen Schrecken. Denn seit Albert als 14-jährige Waise missbraucht wurde, trägt sie Männerkleider und schlägt sich als penibler, höchst zuverlässiger Diener durchs Leben. Und dann fliegt Alberts Schattenexistenz auf - wegen eines Flohs, der sich in ihr Korsett verirrt hat. Aber damit nicht genug, denn schon kurz darauf gibt sich auch Page als Frau zu erkennen.

Kritik

Nachdem sie den Part des Albert Nobbs schon 1982 in einer Off-Broadway-Inszenierung gespielt hat, schlüpft Glenn Close in Rodrigo Garcías Kinoversion erneut in diese Hosenrolle - und firmiert zudem als Produzentin und Koautorin. Ein ruhiges Drama - mit komödiantischen Einschüben - ist dieser Film um eine Frau, die in einer rigiden Männerwelt zu überleben versucht. Oscar-nominiert waren Close, Partnerin McTeer und das Trio, das das Make-up verantwortete. Überaus gelungen und schön anzusehen ist Patrizia Von Brandensteins Produktionsdesign. Mehr Theater als Kino, dafür aber hohe Schauspielkunst.

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