Burg Schreckenstein II - Küssen (nicht) verboten

Burg Schreckenstein II - Küssen (nicht) verboten

Genre:
Sprachen:
Deutsch

Inhalt

Diesmal geht es wieder einmal um die Existenz der schwer verschuldeten Burg, die der von Uwe Ochsenknecht gespielte Neffe von Graf von Schreckenstein (Harald Schmidt aus Teil eins glänzt durch Absenz) gewinnbringend an chinesische Investoren verticken will, wenn es den Schülern nicht gelingt, einen wertvollen Schatz ausfindig zu machen. Dessen Versteck lässt sich aber nur in Rosenfels ausfindig machen, weshalb es recht schnell wieder heißt: Jungs gegen Mädchen, Mädchen gegen Jungs. Allerdings durchkreuzt das aufkeimende Interesse am anderen Geschlecht die eigentliche unumstößliche Abneigung zueinander. Auf dem Weg zum unweigerlichen Happy-End zündet nicht jede Idee im wieder von Christian Limmer geschriebenen Drehbuch. Die Dialoge würde man sich etwas geschliffener wünschen und die Figuren mit nicht ganz so dickem Pinselstrich gezeichnet. Aber natürlich ergibt das auch Sinn in dieser etwas überzeichneten Welt, in der die Kids den Erwachsenen - eherne Ausnahme: der lässige Schreckenstein-Rektor Rex, wieder von Henning Baum gespielt - in allen Belangen überlegen sind. Genau das ist es ja auch, was ankommt. ts.

Kritik

Der zweite Film der "Burg Schreckenstein"-Reihe geht da hin, wo sich die Bücher von Oliver Hassencamp niemals hingewagt hatten: Es darf geküsst werden. Hassencamp hatte in seinen 27 Abenteuern eine eher unschuldige erotische Spannung gereicht. Dass Schreckensteiner Stephan zu Beatrix vom Internat Rosenfels auf der anderen Seite des Kapellsees gehörte, es zwischen seinem besten Freund Ottokar und der patenten Sophie knisterte und der Muskelprotz Dampfwalze vergeblich der zierlichen Ingrid den Hof machte, war schon das Maximum an Triebstau, der den jungen Menschen zwischen Streichen und der Lösung drängender Probleme zugestanden wurde.

Copyright © 2017 TMG
Audioqualität:
Dolby 5.1
Dateigröße:
ca. 6,7 GB (HD/1080p), ca. 2,6 GB (HD/720p), ca. 1,7 GB (SD)