Der große Bagarozy

Der große Bagarozy

Inhalt

Stanislaus Nagy ist ein seltsamer, geheimnisvoller Mensch. Während seiner Therapie-Sitzungen bei der Psychiaterin Cora Dulz offenbart er sich nicht nur als Maria-Callas-Fan, sondern behauptet auch, der Teufel zu sein. Cora schenkt ihm keinen Glauben, kann aber ein wachsendes Interesse an dem attraktiven Patienten nicht leugnen. Sie lässt sich von Nagys mysteriöser Ausstrahlung beeindrucken und entfernt sie sich von ihrem langweiligen Eheleben. Zu spät merkt sie, auf wen sie sich eingelassen hat.

Kritik

Nach dem gleichnamigen Roman von Helmut Krausser gibt der Erfolgsproduzent Bernd Eichinger ("Der Name der Rose", "Der bewegte Mann") sein Debüt als Kinoregisseur. Die moderne Variante von Goethes "Faust" ist grandios fotografiert (Gernot Roll) und hat in Til Schweiger und Corinna Harfouch bestes deutsches Star-Potential. Wegen zahlreicher versteckter Anspielungen und doppelbödigen Bildern fällt es indes nicht immer leicht, dem verworrenen Plot zu folgen. Dennoch sollte diese eigenwillige Mixtur aus Komödie und Thriller dank der großen Namen in den Charts punkten können.

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