Der Teufel trägt Prada

The Devil Wears Prada

Inhalt

Miranda Priestly, Chefredakteurin des elitären Modemagazins Runway, ist eine echte Tyrannin. Nicht umsonst hat sie den Spitznamen Drachenlady. Jetzt sucht sie eine zweite persönliche Assistentin und ausgerechnet Andy, frisch vom College und überhaupt nicht an Mode interessiert, bekommt den Zuschlag. Zunächst ist sie sehr glücklich, doch dann kommt das böse Erwachen. Obwohl sie versucht, ihren Idealen treu zu bleiben, lässt sie sich mehr und mehr von dem Job vereinnahmen und taucht schließlich in die kurzlebige Glitzerwelt des Glamours, der Intrigen und Manipulationen ein.

Kritik

Regisseur David Frankel weiß, wie eine launige Moralfabel aussehen muss. Vom Fernsehen kommt er, einschlägig vorbelastet, hat er doch zahlreiche Folgen von "Sex and the City" inszeniert. Entsprechend stimmen die Dialoge und sitzen die Pointen. Makellos blitzt Jess Gonchors Produktionsdesign, und an Patricia Fields Kostümen hätte selbst die teuflische Mrs. Priestley, souverän gespielt von Meryl Streep, nichts auszusetzen. Ein amüsantes, leicht hintersinniges Fegefeuer der Eitelkeiten, das als gallige Satire noch besser funktioniert hätte.

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