Die Karte meiner Träume

The Young and Prodigious T. S. Spivet

  • Frankreich, Kanada |
  • 2013 |
  • FSK 0 |
  • 101 Min.

Inhalt

Der zwölfjährige T.S. Spivet lebt mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester auf einer idyllischen Farm in Montana, weder Lehrer noch Familie erkennen sein außergewöhnliches wissenschaftliches und technisches Talent. Als das berühmte Smithsonian Institut in Washington ihn in Unkenntnis seines Alters mit dem Baird Price für Innovation auszeichnen will, macht er sich heimlich quer durch Amerika auf den Weg zur Preisverleihung und verblüfft die geladenen Gäste mit klugen Worten und einem lang gehüteten und dunklen Familiengeheimnis.

Kritik

Jean-Pierre Jeunet, Vater von Amelie, Mathilde und verlorenen Kindern, verfilmt Reif Larsens Erfolgsroman mit schrägem Charme, melancholischem Unterton und vor allem im ersten Teil perfektem 3D. Trotz emotionaler Distanz zur Hauptfigur funktioniert das Roadmovie, vor allem wegen der Leinwandpräsenz von Kyle Catlett und hervorragend besetzten Nebenrollen wie von Helena Bonham Carter als besorgte Mutter, Callum Keith Rennie als Vater und Prototyp eines Cowboys und Judy Davis als berechnende Wissenschaftlerin mit Hang zu TV-Glamour.