Die Melodie des Meeres

Song of the Sea

  • Belgien, Dänemark, Frankreich, Irland, Luxemburg |
  • 2014 |
  • FSK 0 |
  • 93 Min.

Inhalt

Bens kleine Schwester nervt. Das liegt daran, dass Saoirse sich weigert zu sprechen. Zudem gibt Ben ihr die Schuld am Tod der Mutter, die bei ihrer Geburt verstarb. Als Saoirse eines Tages einer magischen Muschel eine Melodie entlockt, finden sich die beiden plötzlich in einer seltsamen Märchenwelt wieder. Das kommt nicht von ungefähr, ist Saoirse doch selbst ein Fabelwesen, das in Wirklichkeit ein an Land lebendes Robbenmädchen ist. In der Folge muss sie sich entscheiden, ob sie weiter an Land bleiben oder ins Wasser zurückkehren will.

Kritik

Wie sein Debüt "Das Geheimnis von Kells" wurde auch "Die Melodie des Meeres" von Tomm Moore für den Oscar als bester Animationsfilm nominiert. Völlig zu Recht, denn er irische Regisseur erzählt nicht nur eine faszinierende Geschichte, die auf einer alten keltischen Sage basiert, er begeistert auch mit einem einfachen, aber sehr eigenen Zeichenstil mit viel runden, lieblichen Formen und vornehmlich in Grau, Grün und Blau gehaltenen Pastellfarben. Für Vorschulkinder wohl zu düster, für den Rest jedoch ein (visuelles) Erlebnis.

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