Die Reise des jungen Che

The Motorcycle Diaries

  • USA, Deutschland |
  • 2003 |
  • FSK 6 |
  • 120 Min.

Inhalt

Im Jahr 1952 unternehmen die Studenten Che Guevara und Alberto Granado eine Reise durch Südamerika. Mit ihrem Motorrad, einer klapprigen Norton 500, starten sie in ihr großes Abenteuer. Sie wollen die Länder und Menschen ihres Kontinents kennen lernen, Spaß haben, hübsche Senoritas verführen und in einer Leprastation arbeiten. Doch Che und Alberto fallen nicht nur die schönen Seiten des Kontinents auf. Sie entdecken auch Not, Elend, Armut und Ungerechtigkeit - aus den beiden jungen Abenteurern werden nachdenkliche Männer.

Kritik

Der Brasilianer Walter Salles, dessen "Central Station" den Auslands-Oscar gewann, beginnt sein Werk als Roadmovie und lässt es als superb fotografierte Coming-of-Age-Story enden. In der Titelrolle des träumerisch erzählten, auf den authentischen Reisetagebüchern basierenden Filmes, überzeugt der - beinahe zu schöne - Gael García Bernal ("La mala educación"). Ihm stiehlt der hierzulande bislang unbekannte Rodrigo de la Serna so manches Mal die Schau. Davon werden sich aber speziell die weiblichen Zuschauer kaum irritieren lassen.

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