Die Wand

Die Wand

  • Deutschland, Österreich |
  • 2012 |
  • FSK 12 |
  • 103 Min.

Inhalt

Eine Frau schreibt in einer einsamen Jagdhütte ihre Geschichte auf. Als beim Wochenendausflug das befreundete Ehepaar von einem Dorfbesuch nicht zurückkommt, macht sie sich auf den Weg ins Tal und stößt an eine unsichtbare Wand, ist vom Rest der Welt getrennt und in einer feindlichen Natur auf sich gestellt. Nur einige Tiere leisten ihr Gesellschaft. Zwischen Einsamkeit, Angst und Resignation versucht sie zu überleben und stellt sich den Grundfragen menschlicher Existenz.

Kritik

Julian Roman Pölslers subtil inszenierte, visuell und atmosphärisch fulminante Film-Adaption von Marlen Haushofers Meisterwerk fokussiert sich auf die innere Welt der Hauptfigur, nach der ersten Verzweiflung auf den Willen zum Überleben. Die Wand als Metapher bietet zahlreiche Interpretationsmöglichkeiten. Der sehr präsente Off-Kommentar stützt sich auf den gekürzten Romantext. Eine phänomenale Martina Gedeck dekliniert schauspielerisch souverän alle psychischen und physischen Höhen und Tiefen durch.

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