Eden Log

Eden Log

Inhalt

Ein Mann, der später Tolbiac heißen wird, erwacht in einem halbdunklen Loch, von Kopf bis Fuß mit Schlamm bedeckt. Er rafft sich auf und beginnt seine bedrückende Umgebung zu erkunden. Je länger die Suche dauert, desto bedrohlicher und unergründlicher erscheint das gesamte Szenario: riesenhafte Schatten und rätselhafte Botschaften begegnen Tolbiac auf seinem Weg durch Labor-ähnliche Räume und die Wurzeln eines überdimensionalen Baumes, die den gesamten Komplex durchziehen, treiben ihn immer weiter der Oberfläche und damit der Lüftung eines schrecklichen Geheimnisses entgegen.

Kritik

Eden Log ist ein unheimlich-leiser Film. Wer Splatter-Orgien erwartet, ist hier sicherlich falsch, doch Eden Log ist trotzdem, oder gerade deswegen, absolut beunruhigend, geradezu klaustrophobisch. Es dominieren Grau-Töne und auch die größtenteils subjektive Kameraführung sowie die grandiose Vertonung tragen zur alptraumhaften Stimmung dieses Horror-SciFi-Thrillers bei. Die Machart des Films, der entgegen seiner Computerspielhaften Erscheinung nahezu komplett in Echtbildern gedreht ist, könnte man als durchaus revolutionär beschreiben und auch das diskrete Spiel des Hauptdarstellers Clovis Cornillac trägt zum hohen Niveau bei. Fazit: Unbedingt empfehlenswertes Kino für alle, die sich’s mal so richtig ungemütlich machen wollen!

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