El Olivo - Der Olivenbaum

El Olivo

Inhalt

Die 20-jährige Alma hat kein gutes Verhältnis zu ihrer Familie. Nur um ihren Großvater kümmert sie sich liebevoll. Dieser liegt ebenfalls im Clinch mit der Familie, seit sein Sohn, Almas Vater, vor zwölf Jahren einen rund 2000 Jahre alten Olivenbaum gegen den Willen des Großvaters, der den Baum sehr liebte, vom gemeinsamen Grundstück verkaufte. Als es dem alten Mann zusehends schlechter geht und er nicht mehr essen will. macht sich Alma auf die Suche nach dem Olivenbaum. Doch dieser steht mittlerweile im Atrium eines Düsseldorfer Energiekonzerns.

Kritik

Die spanische Regisseurin Icíar Bollain ("Und dann der Regen") erzählt in der spanisch-deutschen Koproduktion mit viel Liebe zu ihren Charakteren davon, was Heimat, Jugenderinnerungen und deren Verlust bedeutet. Dabei zeigt sie auch die wirtschaftlichen Probleme im Süden Europas. Gleichzeitig ist der Film von einem tiefen europäischen Verständnis getragen. Dabei sorgt neben der Inszenierung die Besetzung, vor allem Anna Castillo als Alma für die nötige Empathie. Das Drama wurde bereits auf etlichen Filmfesten wie in München oder dem Fünf Seen Filmfestival gefeiert.

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