Frohes Schaffen

Frohes Schaffen - Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral

Inhalt

Arbeit nennt sich die Religion des 20. Jahrhunderts. Sie ist in der modernen Wohlstandsgesellschaft das tägliche Mantra, der Grund, morgens aufzustehen. Über ihr Schaffen definieren sich die Menschen, beziehen sie ihr Selbstbewusstsein, Bestätigung und ein Sicherheitsgefühl. Regisseur Konstantin Faigle reist quer durch die Welt, um den Mythos Arbeit zu ergründen und seine Wurzeln zu suchen. Er sucht die Zentren des modernen Arbeitsbegriffs auf und befragt Experten.

Kritik

In satirischem Ton eröffnet Konstantin Faigle ("Out of Edeka"), bekannt für seinen zynischen Dokumentarstil, einen neuen Blickwinkel auf das, was man tagtäglich als selbstverständlich empfindet und selten zu hinterfragen wagt. Dahinter liegt eine Wahrheit, so unbequem wie gerne verdrängt: Was bleibt, wenn man keine Arbeit mehr hat? Auf erfrischend sarkastische Weise dekonstruiert der Filmemacher das Sinnbild Arbeit und plädiert für eine Senkung der Arbeitsmoral.

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