Good Bye, Lenin!

Good Bye, Lenin!

Inhalt

Alex erlebt das Jahr 1989 in der DDR kaum politisch engagiert. Als seine Mutter, die gerade ihre Auszeichnung als Heldin der Arbeit erwartet, Alex dennoch auf einer Demonstration entdeckt, fällt sie ins Koma, noch bevor die Mauer fällt. Monate später erwacht die überzeugte Sozialistin, und um ihr schwaches Herz zu schonen, soll sie nichts von den dramatischen Umwälzungen im Land erfahren. Mit immensem Aufwand inszeniert Alex daher in der Wohnung der bettlägerigen Mutter eine Ostalgie-Oase, in der die DDR weiter besteht.

Kritik

Den ultimativen Beitrag zum Ost-West-Konflikt liefert Wolfgang Becker ("Das Leben ist eine Baustelle"), der sich hier erneut als wohl begabtester deutscher Filmemacher beweist. Neun deutsche Filmpreise, darunter einer für den vorzüglichen Hauptdarsteller Daniel Brühl, der "Blaue Engel" der Berlinale, ein Goldener Bogey und rund sechs Millionen Kinobesucher sprechen für dieses Meisterwerk, das auch in puncto Figuren, Dialoge, Ausstattung, Kostüme und Musik keinerlei Wünsche offen lässt - ein Spitzenplatz in den Charts ist garantiert.