In guten Händen

Hysteria

Inhalt

Ein junger Arzt verliert wegen seiner modernen Ansichten ständig seine Stelle, bis er bei einem Experten für Hysterie und Frauenleiden unterkommt, der bei seinen Patientinnen an intimen Stellen Hand anlegt und Erfolg mit dieser "Behandlung" hat. Bald stehen die Damen beim neuen Doktor Schlange. Als seine Arme schmerzen, verliert er seine Stelle und die Verlobte, das Töchterchen des Chefs. Dafür sprühen die Funken zwischen ihm und deren aufmüpfiger Schwester. Zur Freude der Frauen entwickelt der Medikus aus einem elektrischen Staubwedel den ersten Vibrator.

Kritik

Mit Ironie nimmt die lockere Komödie die viktorianischen Moralvorstellungen unter die Lupe und mokiert sich über die männliche Idee von der Penetration als alleinigem Lustfaktor. Die leicht verspielte Lektion über Wissenschaftsglaube, viktorianische Konventionen und gesellschaftlichen Wandel, Frauenemanzipation und Männerirrtümer überzeugt durch ein grandioses Schauspielensemble, bis ins Detail stimmige Ausstattung und jede Menge Witz und Humor. Der Zuschauer ist hier in den besten Händen.

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