Jackie

Jackie

Inhalt

Jackie sitzt neben ihrem Mann, dem legendären US-Präsidenten John F. Kennedy, im offenen Cabrio, als dieser am 22. November 1963 während einer Wahlkampftour durch Dallas einem Attentat zum Opfer fällt. Nur Stunden später, sie trägt noch das blutverschmierte Kostüm, muss sie als First Lady Formalitäten regeln und sogar an der Vereidigung von Kennedys Nachfolger Lyndon B. Johnson teilnehmen. Ihren Kindern, die noch zu klein sind, um die Situation zu begreifen, muss sie erklären, dass ihr Vater nicht zurückkehren wird. Die kommenden Tage tiefer Trauer sind eine innere Zerreißprobe, die die verletzliche junge Frau mit unfassbarer Stärke durchsteht. Selbst in ihrem traumatisierten Zustand war Jacqueline Kennedy eins klar: Jemand musste sein Werk vollenden. Seine Geschichte zu Ende schreiben. In nur wenigen Tagen machte sie ihren Mann zur Legende. Sie prägte sein Image und sicherte ihm seinen Platz in der Geschichte. Und nebenbei wurde sie selbst zur Ikone.

Kritik

Pablo Larrain, dessen "No" für den Oscar nominiert war, legt nach "Neruda" mit "Jackie" innerhalb kürzester Zeit ein weiteres unkonventionelles Biopic vor. Sein mit exquisiter Ausstattung und Kostümen aufwartendes, in Venedig ausgezeichnetes Drama konzentriert sich auf die Zeit kurz nach dem Attentat auf John F. Kennedy. Es zeichnet ein vielschichtiges Porträt der First Lady und Stilikone, die von Natalie Portman hervorragend gespielt wird. Zentrum des Films sind die besonders eindrucksvoll inszenierten Rundgänge durch das Weiße Haus.

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