Mandela: Der lange Weg zur Freiheit

Mandela: Long Walk To Freedom

Inhalt

1993 wurde er mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, von 1994 bis 1999 war er der erste schwarze Präsident Südafrikas: Nelson Mandela. Nach einer Kindheit im ruralen Hinterland, macht er sich in den 1940er Jahren in Johannesburg als Frauenheld und Rechtsanwalt einen Namen. Seine erste Frau Evelyn verlässt ihn bald, in seiner zweiten, Winnie, findet er eine Weg- und Kampfgefährtin. Nach längerem Zögern schließt sich dem zunächst gewaltlosen African National Congress (ANC) an, bald darauf geht er in den Untergrund und landet schließlich für 27 Jahre hinter Gittern.

Kritik

Über 50 Jahre spannt sich der Erzählbogen dieses Biopics über den charismatischen Freiheitskämpfer, das Justin Chadwick nach der gleichnamigen Autobiographie Mandelas inszeniert hat. Gradlinig zeichnet er den Weg seines Helden nach, wohl komponiert sind die farbsatten Bilder, durch Authentizität besticht das Produktionsdesign. Ein wenig zu plakativ gewählt sind die Songs, die die emotionalen Szenen unterstreichen, eine Klasse für sich ist Idris Elba, der es in Sprache, Mimik und Gestik versteht, den "Tata" (Vater) Südafrikas auf der Leinwand zum Leben zu erwecken.

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