Milk

Milk

Inhalt

Harvey Milk zieht Anfang der 70er mit seinem Freund nach San Francisco ins Schwulenviertel Castro. Die dortigen Repressionen bewegen Harvey dazu, die Menschen zu organisieren. Sein Einfluss wächst, und er schafft es nach etlichen Fehlversuchen dank seiner Beharrlichkeit und einer inzwischen großen Schwulenbewegung, in den Stadtrat gewählt zu werden. Doch zu der neuen Macht gesellen sich zwangsläufig auch Kompromisse, Gefälligkeiten, Korruption. Zudem zieht ein mächtiger Senator in den Kampf gegen die Schwulengemeinde – er will mit einer landesweiten Kampagne Diskriminierungsgesetze durchsetzen.

Kritik

Konventionell erzählt, entfernt sich Gus van Sants biografisches und engagiert politisches Drama von den letzten experimentelleren assoziativen Arbeiten des Regisseurs ("Elephant" etc.). "Milk" ist fragmentarisch, weil beschränkt auf die letzten acht Jahre im Leben seiner Hauptfigur, und setzt den Schwerpunkt auf Harvey Milks politische Entwicklung. Doch Sean Penns sensitive und mit einem Oscar prämierte Darstellung würdigt auch den Menschen, um den man am Ende des Films trauert wie 30 Jahre zuvor ganz San Francisco.

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