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Fruitvale Station

Inhalt

Am letzten Tag des Jahres 2008 wird dem 22-jährigen Afroamerikaner Oscar Grant klar, dass er sein Leben verändern muss, nicht mehr in die alten Muster zurückfallen darf, die ihn schon einmal ins Gefängnis brachten. Während er sich rührend um seine kleine Tochter und den Geburtstag seiner Mutter kümmert, ist es ausgerechnet ihr gut gemeinter Ratschlag, der Oscar in Gefahr bringt. So nimmt er mit seinen Freunden nicht das Auto, sondern die U-Bahn nach San Francisco. Und begegnet dabei weißen Aggressoren, die eine Tragödie auslösen.

Kritik

Ryan Cooglers Regiedebüt erzählt von einer Tragödie, die Amerika erschütterte. Dabei vermischt der junge Filmschul-Absolvent Authentisches und Fiktives, gerade auch, um Vorurteile gegenüber seinem Protagonisten abzubauen. Nicht alle dieser dramatischen Freiheiten sind nötig, denn die Vielschichtigkeit der Hauptfigur und Cooglers Bemühen, nicht zu polarisieren, sondern Schwarz und Weiß zusammenzubringen, erkennt man auch so in diesem Low-Budget-Drama, das mit finaler Intensität und glänzenden Darstellern emotional packt.

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