Nosferatu - Phantom der Nacht

Nosferatu - Phantom der Nacht

  • Deutschland, Frankreich |
  • 1978 |
  • FSK 16 |
  • 102 Min.

Inhalt

Wismar, Biedermeierzeit. Jonathan Harker reist im Auftrag von Makler Renfield nach Transylvanien, um Graf Dracula ein Haus zu verkaufen. Im Schloss erkennt er, dass der Graf ein Vampir - Nosferatu - ist. Dracula schifft sich nach Weimer ein, Harkers Frau Lucy zu gewinnen. Als Harker in Wismar eintrifft, haben Draculas Ratten die Pest in die Stadt gebracht. Lucy opfert sich, indem sie Dracula bis zum Morgen hält. Er zerfällt. Lucys Opfer war umsonst. Jonathan ist infiziert, trägt als neuer Nosferatu den Vampirismus in die Welt.

Kritik

Werner Herzogs Remake des Horrorfilms von Friedrich Wilhelm Murnau (1922) stellt einige Einstellungen detailliert nach, verändert aber den Tenor der Vorlage. Klaus Kinski als Nosferatu ist ein eleganter, einsamer, gehetzter, röchelnder, jammervoller und auf den Tod müder Vampirfürst, der endlich sterben will. In den Naturszenen und Bildern des Totentanzes in Wismar geht Herzog über Murnau hinaus. Isabelle Adjani ist ganz transparente Schönheit. Bundesfilmpreis 1979 für Klaus Kinski. Berlinale 1979: Silberner Bär für Ausstattung.

Copyright © 1978 Werner Herzog Film GmbH; GAUMONT; ZDF