Oh Boy

Oh Boy

Genre:
Sprachen:
Deutsch

Inhalt

Niko lebt in Berlin in den Tag hinein. Eines Morgens trennt sich seine Freundin von ihm und er hat nicht einmal mehr das Kleingeld für einen Kaffee. Das Konto ist gesperrt, und sein Papa hat die Schnauze voll, ihn, Jahre nachdem er das Studium geschmissen hat, weiter zu unterstützen. Mit seinem nicht minder erfolglosen Kumpel Matze lernt Niko eine Tänzerin kennen, die die beiden zu ihrem Stück einläd. Es ist experimentell und sie selbst entpuppt sich als Psychotante. Und die Nacht ist noch lange nicht vorbei für Niko.

Kritik

Eine ungemein charmante, extrem witzige und sehr lebensnahe Beschreibung eines Lebensgefühl gelingt hier Jan-Ole Gerster bei seinem Langspielfilmdebüt. Das liegt nicht nur an den punktgenauen Dialogen, dem lakonisch-trockenen Humor und einer ausgezeichneten Beobachtungsgabe, sondern auch an der Spielfreude seines Ensembles, angeführt vom hervorragenden Tom Schilling, aber u.a. auch Michael Gwisdek oder Uli Noethen haben einprägsame Auftritte. Die Comin-of-Age-Story in einer langen Reise eines Tages bis ans Ende der Nacht ist ein Kabinettstückchen in Schwarz-Weiß.

Copyright © 2002 Schiwago Film GmbH. Chromosom Filmproduktion, hr, arte.
Audioqualität:
Stereo
Dateigröße:
ca. 5,7 GB (HD/1080p), ca. 2,2 GB (HD/720p), ca. 1,5 GB (SD)