Paris Manhattan

Paris Manhattan

Inhalt

Alice ist jung, schön – und Apothekerin aus Leidenschaft. Nur mit den Männern tut sie sich schwer. Dass sie Mitte 30 und immer noch Single ist, stört Alice aber überhaupt nicht, denn sie hat ja Woody Allen. Mit dem US-Regisseur, dessen Filme und Lebensweisheiten sie seit ihrer Jugend liebt, führt sie immer dann Zwiegespräche, wenn sie deprimiert ist oder Rat braucht. Klarer Fall: Wenn es einen perfekten Mann für sie gibt, dann ihn! Deshalb fällt es Alice nicht besonders schwer, dem Druck ihrer Eltern standzuhalten, die sie lieber heute als morgen unter die Haube bringen würden. Als sie den attraktiven Victor kennenlernt, scheint sich das Blatt aber endlich zu wenden. Der einzige Haken an der Sache ist: Victor zeigt wenig amouröses Interesse, und dabei möchte Alice doch so gern erobert werden...

Kritik

Sophie Lellouche erfindet das Genre Romantische Komödie in ihrem Debütfilm nicht neu, inszeniert sie aber mit Herz erfrischender Leichtigkeit. Die Geschichte ist im weitesten Sinne eine Ménage à trois, denn der dritte im Bunde ist Woody Allen, der mit ausgewählten philosophisch angehauchten Filmzitaten die Richtung vorgibt, sei es in puncto Liebe, Tod oder Beziehung zu Gott. Paris wird hier nicht in Postkartenbildern geschildert, sondern mit unbekannteren Schauplätzen von besonderem Charme, an denen das bestens aufgelegte Hauptdarstellerpaar Alice Taglioni und Patrick Bruel zueinander finden.

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