Rico, Oskar und die Tieferschatten

Rico, Oskar und die Tieferschatten

Inhalt

Rico, selbsterklärtes tiefbegabtes Kind, trifft beim Sammeln von Fundstücken vor seinem Haus in der Dieffenbach Straße in Berlin den kleinen Oskar. Der hochbegabte Junge, der zur Sicherheit immer einen Helm trägt, wird bald zum neuen Freund von Rico. Dessen Mutter muss zu ihrem schwerkranken Bruder fahren und Rico schweren Herzens alleine lassen. Er ist gar nicht so traurig darüber und freut sich auf das vereinbarte Treffen mit Oskar. Doch der taucht nicht auf. Er ist zum jüngsten Opfer des Schnäppchen-Entführers geworden. Rico will ihn retten.

Kritik

Sympathische und amüsante Adaption des gleichnamigen Kinderbuches, in der Neele Leana Vollmar wie in "Friedliche Zeiten" ihr Einfühlungsvermögen für kindliche Welten demonstriert. Alltag samt erfrischenden Umgang mit "tief- und hochbegabten Kindern" trifft auf großes Abenteuer, gewitzte Dialoge auf Situationskomik ohne ernste Momente zu übergehen. Auch für Erwachsene ein Spaß sind die Performances von Milan Peschel und Axel Prahl als schräge Hausbewohner. Karoline Herfurth als Ricos Mutter schließt der Zuschauer ebenso ins Herz wie die Jungs Anton Petzold und Juri Winkler.

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