Saving Mr. Banks

Saving Mr. Banks

Inhalt

Nachdem P.L. Travers sich viele Jahre geweigert hatte, die Filmrechte an ihrem Kinderbuch "Mary Poppins" an Walt Disney zu verkaufen, stimmt sie, finanziell angeschlagen, einem Besuch in Los Angeles zu. 14 Tage lang ringt die Autorin dort mit den Kreativen um jedes Detail, zermürbt alle mit Sturheit und Exzentrik. Doch Disney und seine Mitarbeiter werden erkennen, warum sich Travers dem geplanten märchenhaften Musical widersetzt, warum ihre Vergangenheit mit der Zukunft ihrer berühmtesten Schöpfung im Kino unvereinbar scheint.

Kritik

John Lee Hancock inszeniert die Kollision zweier kontrastierender Persönlichkeiten und Lebensmodelle warmherzig, amüsant, charmant und manchmal auch etwas kitschig. Damit folgt er exakt den Spuren von Walt Disney, der, verkörpert von Tom Hanks, erstmals Protagonist eines Kinofilms ist und dank einer glänzenden Emma Thompson als kratzbürstige Autorin einen echten Kampf der Titanen bestehen muss. "Saving Mr. Banks" ist kein Film für Zyniker, sondern ein Plädoyer dafür, den Disney in uns zu finden oder wiederzuentdecken.

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