Side Effects

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Inhalt

Der ehrgeizige Psychiater Dr. Jonathan Banks setzt alles daran, seiner neuen Patientin Emily Taylor, die nach einem Selbstmordversuch bei ihm eingeliefert wurde, zu helfen. Gerade erst ist Emilys Mann, der wegen Insiderhandels die letzten Jahre im Gefängnis saß, entlassen worden. Doch der Versuch, gemeinsam ein neues Leben zu beginnen, scheitert. Gleiches gilt für die Wirksamkeit der von Banks verschriebenen Medikamente. Banks nimmt Kontakt zu Emilys früherer Psychiaterin auf, die ihm rät, ein neues Medikament an Emily zu testen. Anfangs geht es ihr besser, doch schon bald erweisen sich die Nebenwirkungen als äußerst dramatisch.

Kritik

Steven Soderbergh inszeniert seinen provokativen Psychothriller mit satirischen Untertönen mit gewohnt sicherer Hand und scharfem Blick für intime und intensive Emotionen. Die morbide Atmosphäre des Films, der an die Soderbergh-Filme "Erin Brockovich" und "Traffic" erinnert, wird vom eindringlichen Instrumentalscore unterstützt. Aus der souverän aufspielenden Darstellerriege sticht Rooney Mara hervor, die sich nach "Verblendung" abermals als überaus wandelbare und intensive Aktrice empfiehlt.

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