The Cut

The Cut

  • Deutschland, Frankreich, Polen |
  • 2014 |
  • FSK 12 |
  • 133 Min.

Inhalt

Mardin, 1915: Eines Nachts treibt die türkische Gendarmerie alle armenischen Männer zusammen. Auch der junge Schmied Nazaret Manoogian wird von seiner Familie getrennt. Nachdem es ihm gelingt, den Horror des Völkermordes zu überleben, erreicht ihn Jahre später die Nachricht, dass auch seine Zwillingstöchter am Leben sind. Besessen von dem Gedanken, sie wiederzufinden, folgt er ihren Spuren. Sie führen ihn von den Wüsten Mesopotamiens über Havanna bis in die kargen, einsamen Prärien North Dakotas. Auf seiner Odyssee begegnet er den unterschiedlichsten Menschen: engelsgleichen und gütigen Charakteren, aber auch dem Teufel in Menschengestalt. „The Cut“ ist Epos, Drama, Abenteuerfilm und Western zugleich. Obwohl der Film die Welt vor 100 Jahren beschreibt, ist er brandaktuell, denn er erzählt von Krieg und Vertreibung.

Kritik

Fatih Akin nimmt im Abschluss seiner Trilogie "Liebe, Tod und Teufel", zu der "Gegen die Wand" und "Auf der anderen Seite" gehören, den Völkermord der Türken an den Armeniern als Ausgangspunkt für eine Kontinente umspannende Odyssee. Er orientiert sich an Western und großen Abenteuerepen im Stil von Sergio Leone und David Lean. So gibt es Cinemascope-Bilder und einen auf Emotion angelegten Score. Tahar Rahim aus "Ein Prophet" spielt die Hauptrolle und wird von einem großen, internationalen Ensemble ergänzt.

Copyright 2014 Bombero International, Pyramide Productions, Pandora Film, France 3 Cinéma